Huch!

Also, da habe ich plötzlich ein neues Layout. Sieht schick aus. Ina dachte wohl auch, wenn ich nichts mehr schreibe, soll es wenigstens gut aussehen hier. Das kann so nicht mehr weitergehen aber ich nehme mir jetzt mal nicht vor, dass ich euch wieder mal an meinen Gedankenergüssen teilhaben lasse, nachher klappt das dann wieder nicht. Sitzt ihr noch so viel vor dem Rechner, wie vor der Smartphonezeit?

Also, ich nicht. Trotzdem, ich bin stets bemüht.

Jedenfalls, Danke Ina!

Was mich wütend macht

Ich habe wirklich, wirklich ganz lange darüber nachgedacht, ob ich mich zu dem Thema äußern soll, oder lieber nicht (weil alle anderen sich dieses Themas bereits angenommen haben, es ausgeschlachtet haben, meiner Meinung sind, oder eben auch nicht).

Ich schreibe nun, das hier ist mein Blog und ich muss mir Luft machen. So! Ihr müsst ja nicht weiterlesen, wenns nervt.

Der Absturz des Germanwings-Airbus macht mich sehr betroffen. Auch fast eine Woche später noch kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke. Ich bin sowieso sehr empfindlich, wenn es um traurige, dramatische Nachrichten geht, der Mann wollte mir schon Nachrichtenverbot erteilen.

Ich werde keine Bilder verlinken und auch keine Berichte. Es gibt also nichts für Voyeure hier zu sehen!

Es macht mich wütend, dass nach dieser Tragödie, die es zweifelslos ist, die ganze Journaille nichts besseres zu tun hat, als das Geschehene zu zerpflücken, jede Einzelheit, die keinen Informationswert im Sinne von Fakten hat, zu präsentieren. Alles nur um Leser zu gewinnen, die auch nichts besseres zu tun haben, sich in dem Leid zu suhlen, immer mit dem Hintergedanken daran, dass sie selbst – zum Glück – nicht betroffen sind.

Es macht mich wütend, dass dies zur Folge hat, dass der Mob sich auf den vermeintlichen Schuldigen stürzt und gleichwohl allen Depressiven das grundsätzliche Recht auf Arbeit abzusprechen versuchen (Man weiß ja nie, wozu “so einer” fähig ist). Alle Welt hat plötzlich Ahnung, was in “so jemandem” vorgeht. Natürlich hat man alle Fakten durchleuchtet, die von der Springer-Presse vorgekaut serviert wurde – einseitge Berichterstattung, iwo.

Es macht mich wütend, dass ohne Rücksicht auf die Hinterbliebenden Bilder von abgerissenen Flugzeugfetzen und anderen Teilen so nah herangezoomt werden und im TV oder auf Titelbildern gezeigt werden, dass alles schon grobpixelig erscheint, damit man auch ja das Ausmaß des Unglücks fast schmecken kann. Es ist ja nicht das erste Mal, am 11. Septmeber 2001 war das auch so. Ich werde nie das Bild des kopfüber fallenden Menschens mit dem angewinkeltem Bein aus meinem Hirn bekommen. Ihr habt das Bild sicher auch alle gesehen und sicher auch noch im Kopf, mh? Alles für die Auflage. Wen interessieren denn schon die Angehörigen? Scheiß drauf (sorry).

Es macht mich wütend, dass whatsapp-chats veröffentlicht werden (wenngleich die Empfängerin der Nachrichten dies selbst bei Twitter getan hat. Sie hat aus dem Bauch heraus Ihren Schmerz herausgeschrien, aber dies sicher nicht für die Presse) und in vermeintlich seriösen Nachrichtensendungen Bilder von Trauernden mit trauriger Klaviermusik unterlegt werden, um die Zuschauer zu catchen.

Es macht mich rasend, dass in einer mit großen Buchstaben bedruckten Mistzeitung (Zeitung? Quatsch) ein Schreiberling meint, die Herzen der Leser NOCH besser erreichen zu können, indem er versucht, die letzten Minuten der Passagiere so zu beschreiben als wären wir alle dabei gewesen. Das machen die Angehörigen sicher in einer Tour, das müssen sie nicht noch bei Dir lesen. Das ist außerhalb Deiner Kompetenz, das ist nicht Dein Tisch. Es handelt sich um schmerzhafte Vorstellungen, die den Angehörigen vorbehalten sind. Keine Frage, ich bin masochistisch und habe mir diese Gedanken auch gemacht. Nicht mit Absicht, das kam so in meinen Kopf, aber ich schreibe solche Gedanken doch nicht öffentlich auf, das steht mir nicht zu! Und auch sonst niemandem.

Ich glaube, da kommt noch eine Menge auf uns zu. Informationen, die den Fall tatsächlich klären, der gefundene Flugschreiber zum Beispiel (bald hoffentlich) aber auch Informationen, die niemandem etwas nützen und nicht zur Aufklärung beitragen aber weiterhin auf die Tränendrüse drücken und dabei jegliche Empathie vermissen lassen. Dass sowas geht, hätte ich auch nicht gedacht.

Eine Redaktionssitzung in einer dieser Mistzeitungen/TV-Sendern stelle ich mir diese Tage so vor:

Da sitzen alle schön zusammen und trinken ihren Kaffee, ihr habt ein Bild im Kopf, oder? Dann wird darüber gesprochen,  was man noch so über 4U9525 bringen kann. So oder so ähnlich könnte ein Dialog dort ablaufen. (Ich weiß oder hoffe, dass ich übertreibe)

Redakteur: “Wir brauchen neue Bilder, nicht immer die, die alle schon gesehen haben”
Journalist: “Vielleicht gibt es ja bald Bilder von Leichenteilen.”
Redakteur: “Ja, aber nur ohne Kopf, die mit Kopf dürfen wir ja nicht nehmen.”
Journalist: “So’n Babyfuss käm doch sicher gut an. Das würde die Leute schockieren.”

Ich will gar nicht wissen, wann die ersten SIM-Karten der Opfer geborgen werden und dann die Photos aus den Smartphones auch noch zu Geld gemacht werden.

Morgen ist ein neuer Tag und ich werde auch morgen keine Nachrichten gucken! Es gibt Zeitungen die ich selektiert lese (im Internet versteht sich) und es gibt Schundblätter, die ich meide, weiterhin.

Ich gedenke allen Opfern, allen 150! Mögen die Angehörigen Ruhe finden, dieses Drama zu bewältigen!

Hey Mr. Robert Peter Williams, that was great yesterday!!

So, nu’ aber ein Konzertbericht (wenn ich auch gerade gar nicht so viel Zeit dafür habe, irgendwas ist ja immer):
Gestern war ich mit Muddern in der O2-Arena um -mal wieder- dem wunderbaren Robbie Williams zu lauschen. Wir hatten die Karten im Winter bestellt und seitdem war ich voller Vorfreude.
Wir hatten Super-Plätze im Block U8, 15.+ 16. Reihe (mittig). Hintereinander und nicht nebeneinander, denn als der Sturm auf die Tickets “damals” losging, brach der Server immer zusammen und irgendwie ging es (durch wildes Rumgeklicke im Saalplan) irgendwann, EINE Karte zu sichern. Danach dann noch eine und dafür fand ich mich dann schon gut, denn ich habe gar nicht mehr darauf geachtet, wohin ich eigentlich klicke.
Hintereinander also. Das hier war unsere Sicht:IMAG3838 Die Stimmung war super und die Halle natürlich bis auf den letzten Platz gefüllt. Ich berichte jetzt nicht im Einzelnen, was er so gesungen hat und so. Das machen ja die Tageszeitungen schon, oder irgendwelche Fan-Seiten. Nee, aber im ernst, die Show “Swings both ways” hatte alles, was der Name verspricht. Viel Swing von der neuen CD, viele seiner alten (oha) Hits im Swing-Gewande aber auch teilweise so vorgetragen, wie man sie kennt.
Das Bühnenbild war super:IMAG3851
Die Tänzer waren großartig, die Musiker, inkl. Guy Chambers (!) waren großartig, die BackroundsängerInnen ebenso.
Eine der Sängerin hat auch einen Teil eines Hits gesungen. Ich kannte den Song (und hab ihn jetzt leider auch schon wieder vergessen) aber den Namen der Sängerin nicht. Toll, so könnt ihr mir super helfen, herauszufinden von wem das war. Schon klar.  (Edit 23.05.2014: Wie musikalisch geistig umnachtet kann man sein, wenn man unter Zeitdruck steht? Die Dame rechts im Bild sang “Empire State of Mind” von Alicia Keys.)
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Egal erstmal -wie gesagt, keine Zeit-.
Robbie war stimmlich sehr gut drauf, was er mit “I will talk and hollywood will listen” extra noch unter Beweis stellen wollte, da sich eine Frau auf SEINER Homepage in den Kommentaren Gedanken darüber machte, ob er das in seinem Alter überhaupt noch hinbekäme. Er sang, traf die Töne und quittierte ihren Kommentar mit einem gepflegten Mittelfinger gen Kamera. Da hab ich kein Foto von gemacht, gibts aber irgendwo sicher.
Robbie signierte ein Smartphone und während er schrieb sprach er laut mit “[…]with Love, Olly Murs!”, er signierte Schuhe und er malte ein Bild (einen Penis) für einen Fan. Alles wie immer also.
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Er sang um sein Leben, gefühlvoll und mit viel Hingabe. Bevor er “go gentle” sang, was er ja für seine Tochter Theodora (“Teddy”) schrieb, erzählte er mit glänzenden Augen, dass er mit ihr während der Tour über Facetime Kontakt hält und sie zu ihm “I lobb you Daddy” sagte. Dann der Song hinterher….*hach*.
Überhaupt glänzende Augen. Er ist ja doch recht nah am Wasser gebaut… Aaaaaber ein Schelm, ein Clown, ein Entertainer! Und WAS für einer!
Die Kinder hat sich Robbie übrigens von einem Kinderchor aus Neugraben “ausgeliehen”.
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Ich wäre heute soooo unfassbar gerne wieder dort. Allen die heute ein Ticket haben, wünsche ich extrem viel Spaß und den werdet ihr garantiert haben.
Wer von den Frauen evtl. am Laufsteg(kreis) rechts (von der Bühne) in der Nähe eines Tritts steht: Achtung, Robbie könnte euch heute abend auf der Bühne heiraten!
Ich sags ja nur!

PS: Zum Bilder richtig einbetten und Korrekturlesen habe ich jetzt wirklich keine Zeit mehr!

Die Fratze des Krieges

Eigentlich wollte ich heute einen Blogeintrag zu meinem letzten Konzert schreiben aber “eigentlich” ist dafür nun kein Platz in meinem Herzen, in meinem Kopf.
Ich hörte heute eine Geschichte eines – sagen wir- nahen Verwandten, die wahr ist, die unglaublich schrecklich und grausam ist. Die muss nun raus, sonst platze ich… Vor Wut, vor Traurigkeit, vor Fassungslosigkeit.
Die Geschichte (wenn es denn nur eine Geschichte wäre!!!) spielt in Leipzig, eigentlich kein Schauplatz für Krieg, zur Zeit.

Vor Kurzem war der/die Verwandte beruflich dort. Es war ein wunderschöner, sonniger Tag. In einem Park, an einem Weiher. Das Leben war gut, schön und es galt die Sonnenstrahlen zu geniessen. Also setzte sich der/die Verwandte auf eine Bank und liebte das Leben.
Es setzte sich ein Mann mit auf die Bank, der traurig ausschaute, unfassbar traurig. Sein Blick war leer. Er war etwa Anfang 40 und hatte arabische Züge. Sein Palästinensertuch um den Hals gewickelt, starrte er aufs Wasser. Mein(e) Verwandte(r) sah den Mann an und überlegte noch so nebenbei, ob es sich um einen türkisch-stämmigen Mann handelt oder doch eher jemand aus dem arabischen Raum sei. Als noch ein paar Männer dazukamen und mit dem Mann sprachen, war klar: Arabisch.
Die anderen Männer verschwanden wieder und der Mann sprach den/die Verwandte an. Was sie/er so mache in Leipzig. Gebrochenes deutsch aber gut zu verstehen.
Man unterhielt sich. Über alles mögliche. Das Leben war schön und die Sonne kitzelte die Nasen. Dann fragte der Mann, dessen Namen wir nicht wissen, weil der/die Verwandte vergessen hat danach zu fragen, ob es denn Familie gäbe. Mein(e) Verwandte bejahte dies und erzählte von den Lieben zu Haus.
Ja, sagte der Mann. Ich habe eine Frau und 2 Kinder. Wollen Sie mal sehen? Ich habe Bilder.
Gerne ließ sich mein(e) Verwandte(r) die Bilder zeigen.
Das erste Bild, es war ein Polaroid-Foto, recht abgenutzt und abgegriffen, zeigte den Mann mit seiner Frau und seinen 2 Kindern, ein Junge und ein Mädchen. Beide Kinder so ca. 5-6 Jahre alt.
Alle 4 sehen verwirrt aus und gucken “merkwürdig”. Nicht fröhlich. Kein typisches Familienbild fürs Album.
Irgend etwas stimmt nicht. Da stimmt etwas gewaltig nicht auf diesem Bild!
Der Mann zog ein weiteres Polaroid aus seiner Tasche. Auf dem war er selbst nicht mit drauf. Nur seine Frau und seine beiden Kinder. Selber Hintergrund, selbe “Kulisse”, nur….

Alle 3 sind tot!

Erschossen!

Vor seinen Augen.

Vom Militär!

Der Mann ist Syrer und seine Familie wurde ausgelöscht. Vor seinen Augen und die Bilder wurden ihm als Warnung mitgegeben. Oder als was auch immer. Denn eigentlich sollte er selbst diesen Tag auch nicht überleben. Er lüftet sein Tuch und zeigt seinen Hals. “Mir wollten sie den Kopf abschneiden”
Mein(e) Verwandte(r) sieht an seinem Hals Schnittwunden, die sehr tief und schlecht verheilt sind.

Das Ganze hat den Mann gebrochen. Sein Erlebnis (was für ein unpassendes Wort in diesem Fall aber mir fällt es schwer überhaupt Worte dafür zu finden) ist ein Jahr her. Er lebt (mehr oder weniger) nun in Deutschland, hat keine Familie, keine Arbeit, keinen Lebenswillen.

Mein(e) Verwandte(r) nimmt den Fremden fest in die Arme und weiß nichts Tröstendes zu sagen.

Sie halten sich sehr lange fest….Vielleicht hat dies dem Mann neuen Lebensmut gegeben, ich weiß es nicht. Vielleicht hat er sich auch mittlerweile das Leben genommen.

IN WAS FÜR EINER WELT LEBEN WIR EIGENTLICH?

Peter Gabriel 18.10.2013

Am Freitag war es wieder einmal so weit. Der Meister Peter Gabriel war in der Stadt. Seit ich seine Musik höre – und das tu ich seit 25 Jahren- wird kein Konzert von mir verpasst.

Zum Fast-Jubiläum seines Albums “SO” wartete er mit seiner Original-Band, von vor rund 25 Jahren auf (Tony Levin, Manu Katché, David Sancious und David Rhodes) und spielte eben -auch- jene Songs. “Fast” nur deshalb, weil das Album schon vor 27 Jahren auf den Markt kam, seis drum ;-).

Hier die Setlist des Konzerts in Hamburg:

Acoustic
O BUT
Come Talk to Me
Shock the Monkey

Electric
Family Snapshot
Digging in the Dirt
Secret World
The Family and the Fishing Net
No Self Control
Solsbury Hill
Why Don’t You Show Yourself

So
Red Rain
Sledgehammer
Don’t Give Up
That Voice Again
Mercy Street
Big Time
We Do What We’re Told (Milgram’s 37)
This Is the Picture (Excellent Birds)
In Your Eyes

Zugaben
The Tower That Ate People
Biko

Großartige Show, großartiger Sänger. Immer wieder Gänsehautfeeling (zB.:”Mercy Street”) und Tanzkribbeln (immer wieder bei “in your eyes”). Allerdings fand ich seine Backroundsängerinnen dieses Mal stimmlich nicht überzeugend. Beim letzten Konzert 2010 waren Ane Brun und seine Tochter Melanie eine wirklich gute Wahl. In diesem Jahr hat eine Freundin von Ane Brun, Jennie Abrahamson‎ diesen Part übernommen. Jennie kommt einfach stimmlich nicht an ihre vielen Vorgängerinnen heran. Ich fand ihre Stimme zu grell und aufdringlich, was mir besonders negativ bei “Don’t give up” aufstieß. Den Namen der anderen Dame habe ich vergessen, aber auch sie war stimmlich nicht herausragend. Schade!
Biko
Die Tatsache, dass Peter nun auch langsam alt wird, nun ja, so ist das halt. Er erinnert mich immer mehr an meinem Papa, also optisch. Früher fand ich Peter Gabriel sexy, heute nicht mehr. Allerdings ist seine Stimme immer noch einzigartig, rauchig und diese Sprünge von tief bis zu sehr hoch, die schafft er immer noch mit Bravour. Und das macht ihn weiterhin sexy, irgendwie.
Solange er weiterhin auf Tour geht werde ich auch immer wieder dabei sein! Gerne und mit Freude!
Peter Gabriel

20 Dinge über mich, die Sie noch nicht wussten

Ein Stöckchen, ein Stöckchen. Endlich einmal wieder etwas für mich! Vor mir haben das nun schon gefühlte 1000 Andere gemacht aber ich benötige eben manchmal einen etwas längeren Denkprozess. Was geb’ ich preis, was nicht. Sie wissen schon.
Also, los geht’s:
1. Laut meines Führerscheines, ist es mir gestattet einen 7,5-Tonner mit Anhänger mit einer Gesamtlast von 18t zu führen. Ausserdem Sattelschlepper mit bis zu 12t. Wer mich kennt, weiß warum das unfassbar komisch ist.
2. Ich besitze keinen Fön (und das bei einer Haarlänge von über 30cm).
3. Ich kann mir keine Gesichter, geschweige denn die dazugehörigen Namen merken. Die Synapsen dafür wurden irgendwie nicht angelegt oder verknüpft. Doch, meine Familie und Freunde erkenne ich schon wieder aber es ist schon gut, dass ich mein Lehramt-Studium nicht abgeschlossen habe. Meine SchülerInnen hätten niemals den Platz wechseln dürfen und hätten immer ein Namensschild tragen müssen.
4. Wenn jemand einen -für mich- hässlichen Mund hat, finde ich den ganzen Menschen hässlich. Ich lege wert auf hübsche Münder. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen, außer für Robbie Williams. Der hat zwar einen unfassbar hässlichen Mund aber damit kann er ganz hübsch singen und er hat tolle Augen.
5. Ich finde meinen Mund nicht hübsch.
6. Die meisten Kinderlieder finde ich doof. Als Gute-Nacht Lied für den Sohn gab es früher “Lalelu”, danach “Au claire de la lune” und seit einigen Monaten singe ich “Good Night” von den Beatles. Ansonsten singt der Sohn selbst und wenn ich das Lied kenne, singe ich -ihm zuliebe- mit.
7. Ich mag Gesellschaftsspiele, finde aber die typischen Kinderspiele à la “Du bist jetzt der Polizist und sagst dies oder jenes und dann flieg ich weg -weil ich bin Superman- und dann ist da Lava und dann darfst Du da nicht rauftreten…etc.” absolut öde, langweilig, doof! Das überlasse ich lieber dem Mann. Mich macht das fast aggressiv.
8. Ich habe seit 01.10. 2013 einen Gewerbeschein.
9. Wenn eine bestimmte Stelle an meinem Knie juckt, bekomme ich gleichzeitig ein Brummen im Ohr.
10. Wenn mich jemand in den Po kneift, bekomme ich keine Luft mehr. (Mir fällt gerade auf, dass da einige Synapsen falsch verschaltet zu sein scheinen.)
11. Mein “Entspannt gucken”, wirkt leicht beleidigt oder genervt (siehe Punkt 5.).
12. Ganz bestimmte Frequenzen im mittleren Bereich nehme ich nicht so gut wahr. Ich liebe Dr. House aber die Synchronstimme liegt in diesem Frequenzbereich und ich verstehe kaum, was der sagt. Nur wenn das TV-Gerät ein bisschen lauter ist aber dann schreien mich die anderen Protagonisten an.
13. Ich mag Spinnen, Schlangen und bin auch sonst sehr tierlieb.
14. Mein Mann will mir dauernd das Nachrichten gucken verbieten, weil ich bei Kindesentführung, Kindstötung usw. sofort anfange zu weinen. Ich bin überhaupt sehr, sehr nah am Wasser gebaut.
15. Ich kann mich an total unwichtige Dinge in meinem (und anderer) Leben erinnern. Teilweise mit Datum. Mein Gehirn speichert allerhand Unsinn ab. (Hat aber auch schon dazu geführt, dass ich in einer Vaterschaftsfrage das Zeugungsdatum genau wußte, die beiden, äh sagen wir “Teilnehmer” aber nicht. Fragen sie nicht)
16. Mir wird total übel, wenn eine Schaukel schräg schaukelt. Es reicht, wenn sie nur ein bisschen aus dem Lot gerät. Dafür muss ich auf dieser Schaukel mitnichten selbst sitzen. Es reicht, das zu sehen. Mein Sohn kann das nicht nachvollziehen, wenn ich weggucken muss, weil er auf einer solchen Schaukel sitzt. Da muss ich unbedingt dran arbeiten, wie albern ist das denn?
17. Ich finde Honigmelone optisch total ansprechend und vom Geruch her total lecker, kann sie aber beim besten Willen nicht essen. Ich versuche es immer wieder aber das Zeug will und will mir einfach nicht schmecken.
18. Als Kind fand ich schwarze Oliven optisch total ansprechend und vom Geruch her total lecker und habe dann so viele gegessen, bis ich das Zeug auch geschmacklich lecker fand. Das ist bis heute so geblieben.
19. Ich bin zwar schon “groß”, habe aber immer noch super viele Träume.
20. Den 1. Teil von “Tomb Raider” habe ich 3 Mal durchgespielt (Englisch, Französich und Deutsch) und auch alle anderen Teile besitze ich. Leider habe ich irgendwann aufgehört Lara zu spielen.

Ich habe es schon wieder getan!

Ich habe das Blog hier schon wieder schmählich vernachlässigt. Vielleicht bin ich für lange Geschichten nicht gemacht. Wenn ich darüber nachdenke, Twitter wird auch recht stiefmütterlich von mir behandelt.

Mh, selbst 140 Zeichen sind mir zu viel? Das will ich so aber jetzt nicht stehenlassen.

Bei mir passiert nicht so viel spannendes zurzeit. Obwohl doch, aber das sind dann Themen, die nichts im Internet zu suchen haben. Oder hier niemanden interessieren würden. Oder so.
Musikalische Höhepunkte in diesem Jahr waren Depeche Mode im Juni und Peter Gabriel wird es im Oktober mit Sicherheit noch sein. Davon werde ich vielleicht wieder berichten.

Mir passieren grundsätzlich schon viele lustige Dinge oder auch Geschichten, die zum nachdenken anregen aber wenn ich nicht sofort daran denke, diese aufzuschreiben, bin ich irgendwie nicht mehr in der Lage das Schreiben nachzuholen.

Ich muss also nur an meinem Timing arbeiten. So wird es sein.

Mein Finger-Musik-Gedächtnis

Ich war vor ein paar Tagen mit der liebsten Ina zusammen im Schauspielhaus um dort dem großartigen Dominique Horwitz und seinem “Liederabend” the right bullets zu lauschen. Wobei… quatsch Liederabend: Erinnerungen an…ein Potpourri (Himmel, wird das so geschrieben???) aus The Black Rider – Songs und dem original Freischütz und ausserdem Depeche Mode und überhaupt, ein großartiger Abend.
Dieser Abend setzte eine Menge Emotionen und Gedanken frei. Ich konnte förmlich den Original Black Rider Cast hören, sehen, fühlen… Das war 1990. Mal eben 22 Jahre her. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich habe dieses Stück geliebt und tu es noch. Als ich dann 1995 am Thalia Theater als Garderobiere anfing, lief das Stück immer noch und ich war jeden.verdammten.Abend. in der Vorstellung. Ich konnte jeden Satz, jedes Lied, jede Bewegung auswendig (haha, da fällt mir natürlich ein Zitat von “The black Rider” ein: “Ich kenne jeden Bach, als hätte ich ihn selbst gepisst!” (Robert, Jägerbursche – Klaus Schreiber)).
Ich war nach diesem Abend letzten Montag also auf der einen Seite sehr beflügelt und auf der anderen Seite sehr, sehr traurig. Traurig weil ich damals alle Songs singen und auf dem Klavier spielen konnte und mein Klavier nun schon seit einigen Jahren nicht mehr ernsthaft angefasst hatte. Damals hatte mir Hans-Jörn Brandenburg (seines Zeichens musikalische Leitung und Pianist von “the Black Rider” bei der Devils Rubato Band) die Noten für den “Russian Dance” gegeben. Der Russian Dance war der einzige Song den ich können wollte, der ohne Text daherkam und soviel Energie versprühte, das ich ihn un-be-dingt spielen können wollte. Die Noten gaben aber bei Weitem nicht das her, was tatsächlich gespielt wurde.
In Wirklichkeit waren das eigentlich nur die Töne der Melodie. Selbst die Akkorde wurden handschriftlich von Jörn eingetragen. Er setzte sich damals an sein Piano im Orchestergraben und sagte zu mir (so in etwa): “Hier, ich spiel’ Dir das jetzt mal vor, Du merkst Dir einfach den Beat den ich spiele, den Basslauf und der Rest kommt dann von allein. Kopiere Dir die Noten aber ich benötige sie zur Pause wieder”. Und klar, ich spielte es damals rauf und runter. Ich hörte es aber auch fast jeden Tag…
Später habe ich weiterhin einige Songs aus “The black Rider” gesungen und gespielt. Auf einer Weihnachtsfeier 2003 (?) sang ich immerhin noch “The briar and the Rose” (leider finde ich keine schöne Aufnahme von dem Lied).
Der Russian Dance aber ist in der Versenkung verschwunden. Für lange Zeit… Bis vor 2 Tagen. Ich öffnete meine Noten-Schublade, fand, spielte und sang “November”, “The briar and the Rose”, “I’ll shoot the moon”, und “The last Rose of Summer”. Allerdings hatte ich das alles schon so abartig lange nicht mehr gesungen, dass mir das Töne treffen eher schwer fiel. Dennoch, die Akkorde krieg ich auch so hin, steht ja alles da und die Melodien kenn ich ja sowieso ( wie mein Gesinge dann klingt, ist ja erstmal egal).
Dann fiel mir der “Russian Dance” in die Hände.
Russian Dance
Nun, wie war das noch…? Da steht die Melodie, hm- ja, die hab ich noch im Kopf ( hatte sie ja gerade vor ein paar Tagen wieder gehört) und wie spiele ich die linke Hand? Das war ja das mit dem: “Ich spiel Dir das mal vor!” von Jörn und dann merke ich mir das… klar, aber für immer? Jörn sagt damals, er bräuchte die Noten wieder, obwohl er mir bestätigte, dass er das selbstverständlich mittlerweile auswendig könnte aber er braucht die Noten, sonst kann er das alles nicht spielen, das sei psychologisch. Hab ich verstanden, kannte ich auch das Phänomen. Aber hey, nach 15-20 Jahren krieg ich das aus dem Kopf doch nicht mehr zusammen, auch nicht MIT Noten (-fragementen). Hurra, da stehen ja Harmonien… und die Melodie auch. Ich versuch’s mal…
Und dann passierte etwas merkwürdiges.
Ich schaute auf die Noten, meine linke Hand war davon überzeugt, dass sie den Bass als Oktave spielen muss und nicht als ganzen Akkord (der immerhin handschriftlich dastand). Nun gut, wenn Du meinst, liebe Hand. Der Rhythmus war der linken Hand auch irgendwie klar. Schön, dann mach mal. Die rechte Hand übernahm neben der Melodie Teile des Akkordes, der eigentlich links gespielt werden hätte können. Ach stimmt… so klang das. Aber ich war zu sehr auf die Noten fixiert. Was tat ich also?
Ich schloss die Augen! Dann ging es quasi von ganz allein.
Da waren sie, die Noten… nicht in meinem Kopf. Nicht auf dem Papier. Meine Hände haben von ganz allein gespielt. Aber die Noten müssen vor mir stehen. Ohne geht es nicht, Ich habe es ausprobiert! Natürlich müssen auch die Hände erst wieder üben. Sie verspielen sich hie und da aber vom Grundsatz wissen sie, wo es lang geht.
Wow, das fühlt sich absolut phantastisch an und es klingt auch gar nicht mal schlecht!

Der Rest von Hamburg – Zusammenfassung

Nachtrag: Hier bei Herrn Buddenbohm kann man alle Beiträge zu den Hamburger Stadtteilen lesen, die bis jetzt zusammengekommen sind. Es werden natürlich täglich mehr, regelmässig nachzuschauen lohnt sich also. Mittlerweile schreiben auch Blogger aus anderen Bundesländern über ihre Stadt(teile), die natürlich auch aufgeführt werden. So lernt man nebenbei auch Karlsruhe kennen (Ich glaub da war ich schon mal…).

Viel Spaß beim stöbern!

Der Rest von Hamburg – Alsterdorf

Soso, da bin ich also nun und schreibe einen Blogeintrag. Natürlich ist die Idee zu diesem Thema jetzt nicht einmal auf meinem Mist gewachsen, sondern ist eine Einladung von Herrn Buddenbohm den eigenen Stadtteil zu beschreiben siehe hier: Der Rest von Hamburg
Hey, das ist doch mal ein Thema!
Früher war ich der Meinung, dass Eimsbüttel der einzig wahre Stadtteil ist, in dem man wohnen kann, darf und sollte. Nun bin ich ja auch nicht mehr so ganz taufrisch und natürlich das eine oder andere Mal umgezogen und zwar immer weiter weg von Eimsbüttel, immer weiter nach Osten. Nun wohne ich seit auch schon wieder 4,5 Jahren (Kinder, wie die Zeit vergeht) in Alsterdorf. Um es vorweg zu sagen, ich wollte hier nie hin. Bei der Suche nach einer familienfreundlichen, bezahlbaren und einigermassen großen Wohnung kam Alsterdorf in meinem Kopf und den Suchfiltern der gängingen Immobilienportalen nicht vor. Eher zufällig stieß ich auf eine Genossenschaftswohnung, die frei im Internet zu finden war und für die man spontan in die Genossenschaft eintreten konnte. Nix Wartezeit, einfach Anteile kaufen und einziehen.
Nun endlich zum Stadtteil, ich schweife ab:

Alsterdorf, im Nordosten von Hamburg ist ein sehr weitläufiger Stadtteil und grenzt auf der einen Seite an Winterhude und an der anderen an, öhm… Fuhlsbüttel?! Ja, oder? (Ich bin abgelenkt, auf meinem Balkon hüpfen, fliegen und toben 4 Meisen, die sich freuen eine Meisenfutterstange vorzufinden. Ich schweife schon wieder ab). Einkaufsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel am Alsterdorfer Markt. Der ist von meinem zu Hause ca.20 Minuten entfernt (zu Fuß) und ein ziemlich schöner Platz, wo es neben Edeka, Aldi, Rossmann sogar einen Dönermann gibt es. 2 Mal in der Woche ist auf dem Marktplatz “Wochenmarkt”. Ausserdem gibt es kleine Geschäfte mit Geschenkartikeln aus den Werkstätten. Der Alsterdorfer Marktplatz grenzt nämlich an das Krankenhaus Alsterdorf, in dem vor allem Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderungen behandelt werden. Dazu gehören auch Wohnungen, in denen die Betroffenen eigenständig aber betreut leben können. Es mutet deswegen für Aussenstehende etwas merkwürdig an, sich dort auf Shopping -Tour zu begeben, denn an jeder Ecke trifft man auf Menschen, die laut mit sich selbst reden, auf der Bank mit ihrem Teddy kuscheln, lauthals dauerlachen oder sich sonstwie nicht gesellschaftskonform benehmen. Auch wenn das jetzt nicht so klingt, sie werden von Einheimischen liebevoll “Klapps-Kallis” genannt und nennen sich auch selbst so. Für alle, die in Alsterdorf wohnen, gehören die “Klapps-Kallis” ins gewohnte Bild und keiner stört sich an ihnen. Berührungsängste gibt es hier nicht und Kinder wachsen hier damit auf, dass es Menschen gibt, die anders sind. Das gefällt mir. Wem das nicht gefällt, der geht eben in der anderen Richtung einkaufen. Die Alsterdorfer Straße, die sehr lang ist und bis Winterhude reicht, ist gesäumt von allen Geschäften, die ich so kenne. Also Lebensmittel jetzt. Was hier fehlt, ist ein türkischer Gemüsemann, zumindest einer der zu Fuß erreichbar ist. Das ist ein Manko. Also insgesamt gibt es -zu Fuß von meinem Wohnort bequem und unter 20 min. erreichbar- zu wenig Einkaufsmöglichkeiten für mal eben Eier Kaufen oder huch, ich hab keine Milch mehr.

Dafür ist, einmal über die Alsterkrugchaussee rübergehüpft, das Eppendorfer Moor zu finden, das eigentlich in Groß Borstel liegt. Ein wunderschönes Naturschutzgebiet, mitten in der Stadt (also wenn man Alsterdorf als “mitten in der Stadt” bezeichnen will). Hier kann man toll spazieren gehen. Kinder können rumtollen und nebenbei noch Tiere, vor allem Vögel beobachten, die nicht im Tierpark, sondern in naja, freier Natur einfach so vorkommen.

Wohnen kann man in Alsterdorf gut in einem schmucken Einfamilienhaus, zum Beispiel am Brabandkanal, also mit Blick aufs Wasser oder direkt am Alsterlauf… auch am Wasser, so eine Überraschung! Oder man wohnt, wie ich in einem Mehrfamilienhaus. In meinem Fall in einer Wohnanlage (wie das klingt) auf dem Areal einer ehemaligen Kaserne. Das mit der Genossenschaft habe ich schon erwähnt, Miete ist also eher bezahlbar als teuer. Außerdem nimmt die Genossenschaft hier in Alsterdorf (die haben auch in anderen Stadtteilen Wohnungen) nur Mieter mit Kindern auf. Das gesamte Grundstück -und das ist riesig-, ist bestückt mit Grünflachen und Spielplätzen, die einladend und gut gepflegt sind. Ja, hier laufen Gärtner rum und machen alles hübsch. Die Häuser befinden sich teils mit Blick auf die stark befahrene Strasse und teils mitten auf dem Gelände, so dass die Strasse weder zu sehen, noch zu hören ist (ich wohne auf dem Gelände, mit Blick auf einen der Spielplätze). Kinder kann man hier nach draussen lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass sie “unter die Räder” kommen. Das Gelände ist groß genug um sich mit dem Fahrrad aus dem Staub zu machen, ohne auf eine Strasse zu treffen. Das geht auch schon mit den Kleinkindern. Das Gelände ist ausserdem eingezäunt (Altes Relikt aus der Kasernenzeit) und für die Autos, die auf den Parkplatz wollen, geht dies nur über die Einfahrt durch die Schranke, die nur für Bewohner möglich ist (mit Schlüssel). Wer hier nicht wohnt muss auf der Strasse parken, was auch kein Problem darstellt. Es findet sich immer schnell einer. Die Parkplatzsituation habe ich damit auch abgehakt.

Wer hier wohnt ist entweder Pole, Iraner, Ghanaer, Iraner, Iraker, Amerikaner, Türke, Deutscher usw. Ich glaube in unserer “Siedlung” wohnt alles an Nationalitäten, was ich so kenne und das ist herrlich. Meine direkten Nachbarn sind Iraker und die können kochen, mmmmh. (Ich schweife schon wieder ab).
Die Kinder treffen sich alle unten und natürlich sind die nicht alle gleich alt aber Stichwort “Sozialkontakte”. Überall lachende Kinder (ok, Weinen hört man auch regelmässig. Wo gehobelt wird und so…)!

Die Nähe zum Flughafen ist mal gut, mal schlecht. Gut, wenn der eigene Urlaub ansteht, das eigene Auto auf dem eigenen Parkplatz stehen bleiben kann, denn der Bus fährt -ich glaube- 15 Minuten direkt dorthin. Wenn der Wind gut steht und die “andere” Start-/Landebahn nicht gerade renoviert wird, ist auch alles gut. Man hört zwar manchmal die Turbinen der Flugzeuge aber das ist nicht so laut. Schlecht, wenn man kein Flugzeugfan ist, ist die Nähe dann, wenn der Wind schlecht steht oder die andere Landebahn… ihr wißt schon. Dann befindet sich die Einflugschneise quasi vor meinem Wohnzimmerfenster. Manchmal winke ich, wenn der A380 der Emirates zur Landung ansetzt. Ich weiß nicht, ob die Passagiere das sehen können aber ich bilde mir ein, ich könnte mit ausgestrecktem Arm fast den Flügel berühren. Zum Glück kommt das nicht oft vor… wie gesagt, Windrichtung und so. Allerdings lernt man so auch etwas über Dinge, die ich sonst noch nie so wahrgenommen habe. Habt ihr schon mal was von Wirbelschleppen gehört? Anders gefragt, habt ihr schon mal das Geräusch einer Wirbelschleppe gehört? Also ich schon! Klingt wie fauchende Trolle (fauchen Trolle?)

Zusammenfassend: Alsterdorf ist schön. Schön bunt, schön laut, schön leise, schön grün, schön schön… Drückt mir die Daumen, hier ist eine Baustelle auf dem Weg zur KITA (auch sehr, sehr schön und sehr dicht dran). Ich hoffe, die bauen -wie Gerüchte dies kundtun- einen Aldi oder so.

Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen. Ich hätte schon vor ner halben Stunde weg sein müssen. Korrektur ist jetzt zeitlich nicht mehr drin!