In sauer
Gestern Abend packte die Mellinas die Ess- und TrinkWut. Derweil die Männer in flauschigen Kinosesseln bei italienischer Vergangenheitsbewältigung sumpften, stöckelten die Frauen gen Westen. Nein, ich lüge. Von Stöckeln kann keine Rede sein, wir hatten beide flache Schuhe an.
Es galt, ein interaktives, interessantes, neuartiges, exotisches, noch nie dagewesenes EssErlebnis aufzutun: wir wollten zum Koreaner So Na Mu, hier beschrieben.
Nach Durchschreitung des eeeeeeeeeelend langen Eppendorfer Weges fanden wir an der Ecke schließlich… einen Italiener! Hieß Solino oder Avanti oder so ähnlich, und war tod-schick…
Also gingen wir zurück… zu Mamma Leone. Bei Giuseppe speisen hat manchmal seine Vorteile.
Und dort, bei einem Glässchen Fläschchen Rosé durfte sich der Knoblauch aus dem Grillgut so richtig entfalten.
Dergestalt, dass wir am Ende in ein Taxi schwanken mussten, ich noch mehr oszillierend als ein Uhrpendel.
Und heute stehen schon die nächsten Events ins Haus: Melly nebst Stararchitekt huldigen dem Geburtstag Carstens, während ich mit meinem Langen den Kiez unsicher machen werden.
Ob wir dann morgen auch in sauer liegen werden?