Entspannte Elbgrillade
Und es hört nicht auf. Mit dem schönen Wetter, mit dem Grillen, mit dem Posten darüber, wie schön es war… 
Gestern Nachmittag rief die beste Ehefrau von allen an und lud zum gemeinsamen Grillen an der Elbe ein. Der Mann wurde mobilisiert, Fleisch und Fackeln eingekauft, Decke und Bierchen eingepackt und ab ging’s an den Elbstrand, wo sich Mann und Maus tummeln - vor allem an besonnten Tagen wie diesen.
Ein bisschen Hafen-/Industrieromantik war auch dabei, begleitet von Äußerungen wie “Ich könnte ja nicht mit so’m Kran arbeiten!” oder “Die fühlen sich bestimmt verarscht, sie arbeiten sich die Seele ausm Leib, und wir hängen hier rum und grillen…”

Die Sonne sollte uns noch einige Zeit mit ihrer Wärme verwöhnen, wir streckten ihr Gesichter und Bäuche fröhlich entgegen.
Zu Sonnenbrand, äh… Farbe hat es wohl leider nicht mehr gereicht, aber wir arbeiten dran…

Gegen Abend wurden die Pullis angezogen - nicht etwa wegen ungebetener Gäste aus dem Reiche der Hautflügler, sondern weil es doch ein wenig kühl zu werden begann.
Die angezündeten Fackeln halfen schließlich auch, der Moskitoflut Herr zu werden (ich mag Citronella auch nicht, warum sollten sie es mögen?).
Das allerschönste aber war, dass wir ohne es zu wissen den letzten Bus in Richtung Heimat bekamen!
