Paranoia und Nerv
Man könnte meinen, sie ist weg. Die Gefahr Schlampe. Weit weg. Im Süden des Landes, da, wo ihr bestimmt niemand auch nur eine Träne nachweint oder gar hinterherkommt.
Aber sie schafft es immer wieder, uns zu belästigen. Sich uns in Erinnerung zurück zu rufen, lauthalt zu rufen “Hey, ihr beiden, ich bin immer noch da, vergesst mich bloß nicht!” (Da fällt mir der Igel ein, der an jeder Straßenbiegung schon auf den Hasen wartete mit dem Spruch, der den Hasen letzendlich das Leben kostete: “Ick bün all dor!” Nun, ich hoffe, hier ist es nicht ganz so)
Vor einigen Jahren zog sie aus Hamburg weg (war echt nötig, Miststück) in die Provinz (wer, bitte, geht aus Hamburg weg und nach Bietigheim-Bissingen???), dann fand ich sie vor einem Jahr in Frankfurt/Main wieder. Die Katzen sind weg (wahrscheinlich auf der Müllkippe gelandet oder bei irgendeinem neuen ahnungslosen Opfer), dafür schmückt sich Madame neuerdings mit einer Minitöle in weißem Fell. Hach, wie niedlich.
Heute nun das Schärfste: Frau von und zu Wichtig-Pupichtig versucht, eben diese canine Unschuld anderen Dummies aufs Auge zu drücken, weil sie ja in die Schweiz geht.
Es wird nicht dabei bleiben, die neuen Bekanntschaften und Kerle sind bestimmt bald genauso doof wie die alten, die Arbeit macht irgendwann nicht mehr halb so viel Spaß (womöglich überwirft man sich mit Chef/Kollegin/Putzpersonal), die Stadt entpuppt sich schnell als öde und nicht wohlwollend genug, so dass es irgendwann bald wieder heißen wird: Welt, wo bist du? Wo kann ich noch hingehen?
Viel Spaß wünsche ich dir, aber bleib UNS hier bloß vom Leibe.
P.S. Ich verzichte auf Verlinkungen jeglicher Art, wir wollen ihr ja keinen Traffic bescheren.