54, 74, 90… 2006?
Das fand ich jetzt extrem nett von “unseren Jungs”, dass sie mir gestern einen weiteren Sieg gegönnt haben. Meine Krankheit halb überwunden, konnte ich gestern mal wieder auf dem Fanfest mitfeiern. Nun ist der Pokal in greifbare Nähe gerückt, da müssen dann nicht mehr die selbstgebastelten Teile herhalten.
Schön auch, dass der “Stammplatz” von Ina und der Elfe wirklich hält, was er verspricht. Wir standen direkt an der kreislaufkollapsverhindernden Quelle und hatten eine prima Sicht auf die 80qm Leinwand. Allerdings sind natürlich viele der (vor allem männlichen) Fußballfans der Meinung, es sei eine gute Idee, dem Kollaps mit seeehr viel Bier vorzubeugen und das klappt nur bedingt, wie man sich vorstellen kann.
Niedlich waren auch die beiden Jungs, die Ina und mir nicht von Seite gewichen sind. Der Biergenuss hat den Armen arg zugesetzt. Naja, das kann man mit 18 ja auch noch nicht wissen, dass sich der Alkohol, in der prallen Sonne genossen, im Gehirn so merkwürdig verhält. Der Dunkelhaarige wollte mich erst “Mama” nennen (ob des Altersunterschieds) und entschied sich dann doch dazu, mich das gesamte Spiel über (vor Langeweile?) zu bekuschelnfummeln.
Der Blonde hatte Mühe, sich auf den Beinen zu halten und saß deswegen, zur Freude der Männer hinterm Tresen, die ganze Zeit auf demselben und schaffte es, damit Unruhe zu stiften. Ina nahm sich seiner an und versuchte ihn vom Wassertrinken zu überzeugen… aber ein Mann trinkt doch kein Wasser und schon gar nicht beim Fußball. Aber süß waren sie beide… irgendwie. Wie es denen wohl heute geht?

Nun denn, nach dem Elfmeterkrimi hatten alle genug damit zu tun, das Heiligengeistfeld umzugraben, schien jedenfalls so bei dem Staub, der da aufgewirbelt wurde.
Herrlich war auch unser Abstecher auf die Schanze! Die ganze Welt war auf den Beinen und weil auf der Straße leider nicht mehr genug Platz war, mussten einige Fans sich sogar einen alternativen Platz zum Feiern suchen…
Ach, war das schön… und am Dienstag wird italienisch gespeist!
