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Archiv: Donnerstag, 20. Dezember 2007

Mamaliga (rumänische Polenta)

- 250g grobes Maismehl (Polenta)
- 4 Eier
- Salz
- Pfeffer aus der Mühle
- 2 Zwiebeln (gehackt und in Olivenöl gebräunt)

Zunächst wird das Maismehl aufgekocht. Dann lässt man es aufquellen und abkühlen. Anschließend werden die Eier eingerührt, die Zwiebeln hinzugefügt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Masse wird nun auf ein geöltes Kuchenblech gestrichen und bei 180 °c in etwa 15 Minuten backen, bis der Teig leicht braun ist.

Sarmale (rumänische Krautwickel)

- 800g Schweinehack
- etwa 4 kg sauer eingelegte Weißkohlköpfe
- 4 Zwiebeln
- 100g Tomatenmark
- 1,5 l Wasser oder Fleischbrühe
- Paprikapulver edelsüß
- 250g Schweineschmalz oder Öl
- 100g Reis
- Pfeffer
- Bohnenkraut
- 300g geräucherte Rippchen
- 10 kleine Tomaten
- 20g Salz
- 20g Zucker
- 2 Lorbeerblätter
(für etwa 10 Personen)

Zwei der Zwiebeln werden fein gehackt und mit Fett und etwas Wasser gedünstet und zum Schweinehack gegeben. Der Reis (halb gar gekocht und abgekühlt) wird zu der Masse gegeben, vermischt und mit Pfeffer, Salz und Bohnenkraut gewürzt.

Die Krautblätter werden auf passende Stücke geschnitten (etwas mehr als handtellergroß). Auf das Krautblatt wird in der Größe einer Wallnuss etwas von der Fleischmasse gelegt. Die Blätter werden dann gerollt und die Endstücke mit den Fingern nach innen gedrückt. Die so entstandenen Krautwickel werden Sarmale genannt.

Die Reste des Krauts werden fein gehackt und auf dem Boden eines Topfes verteilt. Die Sarmale werden an den Rand des Topfes gelegt. In die Mitte kommen die Rippchen und ebenfalls etwas von dem restlichen geschnittenen Kraut. Nun werden die verbliebenen beiden Zwiebeln in feine Ringe geschnitten und in Öl glasig gedünstet. Die Pfanne mit den Zwiebeln vom Herd nehmen, Paprika dazu und mit Tomatenmark und der Fleischbrühe oder Wasser ablöschen. Die Flüssigkeit wird über die Sarmale gegossen. Nun kommt noch ein Ast Bohnenkraut, der Zucker, die Lorbeerblätter und einige Pfefferkörner obenauf. Das Ganze wird bei kleiner Temperatur etwa 2,5 Stunden gekocht. Dann kommen die kleinen Tomaten darauf und der Topf wird in den Backofen geschoben und gebacken bis die Tomaten knusprig sind.

Minestrone

- 2 (rote) Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 3 Stangen Sellerie
- 1 Stück Ingwer
- eine handvoll grüne Bohnen
- 1-2 Zucchini
- 1 Stück Kohlrabi
- 2-3 bunte Paprika
- 3 Flaschentomaten (Romatomaten)
- Kichererbsen aus der Dose
- Gemüsebrühe
- eine handvoll Basilikumblätter
- frisch geriebener Parmesan
- Olivenöl

In einem Topf das Öl erhitzen und die kleingehackten Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten. Den geschälten, geraspelten Ingwer und die in Scheiben geschnittenen Stangen Sellerie in den Topf geben und das Ganze etwa 5-7 Minuten anbraten.

Die von den Enden befreiten und in ca 3 cm lange Stücke geschnittenen grünen Bohnen, die gehälfteten und in Scheiben geschnittenen Zucchini und die geschälte und ebenso in Scheiben geschnittene Kohlrabi hinzufügen, weitere 3 Minuten braten. Dabei immer wieder umrühren.

Paprika und Tomaten in Stücke bzw. Würfel schneiden und mit den abgetropften Kichererbsen zu den anderen Gemüsen in den Topf geben. Noch 2-3 Minuten weiterbraten. Umrühren nicht vergessen.

Mit 1 1/2 l Gemüsebrühe löschen, evtl. abschmecken (gut passt Sojasauce und evtl. Chili; Salz und Pfeffer), köcheln lassen bis das Gemüse gar ist (ca 15 Minuten).

Den Topf vom Herd nehmen, die Hälfte der Basilikumblätter in die Minestrone einrühren, die andere Hälfte mit dem Parmesan auf die Teller verteilen.

Passt zu Ciabatta.

Tipp: Auch Spinatblätter können kurz vor Ende der Garzeit in den Topf gegeben werden. Möglich ist diese Suppe mit allem Gemüse, das man im Haus hat (Garzeiten beachten: die dickeren Gemüse natürlich zuerst in den Topf geben)

Grünkohl mit Pinkel

- 1 Dose EBBRECHT Grünkohl 1275 ml
- Salz
- 50 g Schweineschmalz
- 2 Zwiebeln
- ¼ l kräftige Fleischbrühe
- 250 g durchwachsener Räucherspeck
- 1 große Kartoffel
- weißer Pfeffer
- 1 Msp abgeriebene Muskatnuß
- 4 kleine Schinken-Mettwürste oder/und Kassler Koteletts

Das Schmalz in einem großen Topf erhitzen.

Die Zwiebeln schälen, hacken und in dem Schmalz anrösten. EBBRECHT Grünkohl dazugeben und einige Minuten unter Wenden anschmoren, salzen, die Brühe angießen und den Speck zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. anwärmen (nicht mehr kochen).

Die geschälte Kartoffel reiben. Den Speck herausnehmen und warm stellen. Den Kohl mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Mettwürste auf den Kohl in den Topf legen und etwa 15 Min. warm werden lassen. Den Speck in Scheiben schneiden und den Grünkohl, mit den Speckscheiben belegt, servieren.

Dazu reichen wir Salz- oder Bratkartoffeln.

Tiramisú

- Löffelbiscuits (1 Packung = 200 g)
- Mascarpone (250 g)
- Amaretto
- Espresso oder starker Kaffee (Lavazza)
- Puderzucker
- Kakao zum Bestäuben

Die Mascarpone-Creme mit Puderzucker und einigen Schuss Amaretto anrühren (muss lecker süßlich sein). Einen straken Kaffee oder Espresso kochen und ebenfalls mit Amaretto anreichern.

Eine rechteckige Form (etwa 20×30cm) mit der Creme bestreichen (Wände und Boden), dann eine Schicht Löffelbiscuits nebeneinander hineinlegen. Wenn Zwischenräume frei bleiben, einfach mit kleineren Biscuits-Stücken ausfüllen.

Die Biscuits mit dem amarettierten Kaffee nässen: für jeweils zwei Biscuits etwa einen Esslöffel nehmen, so dass die Biscuits nicht trocken sind, aber auch nicht durchtränkt.

Auf die nassen Biscuits eine neue Schicht von der Creme streichen (geht am besten mit dem Rücken eines Esslöffels) und wieder Biscuits drauflegen.

So verfahren, bis die Form voll ist. Die letzte Schicht muss aus Creme sein. Darauf nun den Kakao stäuben und ca. 2 Stunden kalt stellen.

Herzpizza zum Valentinstag

Für den Teig:

300 g Speisequark
Salz
6 EL Milch
120 ml Speiseöl
2 Eier
6 gestrichene TL Backpulver
600 g Mehl

Für den Belag:

1 große Dose geschälte Tomaten (= 850 g)
4 Gewürzgurken
1 Glas Perlzwiebeln (= 320 g)
1 Glas Cocktail-Würstchen (= 380 g)
1 Zucchiniv
12 Scheiben Salami
12 milde Kirsch-Paprika (aus dem Glas)
Pfeffer
1 TL Oregano
1 Bund Petersilie
200 g geriebener, mittelalter Gouda

Quark mit Salz, Milch, Öl und Eiern glatt rühren. Backpulver mit Mehl vermengen, eine Hälfte unter die Quarkmasse rühren, die andere Hälfte unterkneten.

Teig nicht zu dick ausrollen. Mit einer Herzform vier Teigherzen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen. Tomaten, Gewürzgurken, Perlzwiebeln und Cocktail-Würstchen gut abtropfen lassen. Zucchini waschen. Tomaten mit einer Gabel zerdrücken. Gewürzgurken und Zucchini in Scheiben schneiden.

Aus den Zucchinischeiben mit einem Plätzchenausstecher Herzen ausstechen. Jeweils drei Salamischeiben übereinander legen, fest aufrollen und schräg in Scheiben schneiden. Tomaten auf den Pizzaherzen verstreichen.

Gurkenscheiben, Perlzwiebeln, Cocktail-Würstchen, Zucchiniherzen, Salamischeiben und Kirsch-Paprika auf den Teigherzen anrichten und mit Pfeffer, Salz und Oregano kräftig würzen.

Petersilie waschen, abtropfen lassen, grob hacken und mit dem Gouda über die Pizzen streuen. Pizzaherzen im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Gas Stufe 2) ca. 30-35 Minuten backen.

Karamelisierte Ananas mit Tonkabohnenparfait

1 kleine reife Ananas (falls etwas übrig bleibt, gibt’s den Rest zum Frühstück)
100 g Zucker
30 g Tonkabohnen (Gewürz aus der Apotheke; ersatzweise etwas Zimt und Vanillemark)
2 kleine Eier
2 EL Cointreau
200 ml Sahne

Die Ananas aufrecht hinstellen (das grüne nach oben) und von oben nach unten schälen. Mit einem Apfelausstecher den Strunk entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. 50 g Zucker in einem Topf erhitzen und warten bis er an einer Stelle dunkel wird. An dieser Stelle mit einem Metalllöffel rühren und den übrigen Zucker mit in die dunkle Stelle ziehen, dabei gleichmäßig rühren. Wenn der ganze Zucker schön goldbraun ist, die Ananasscheiben zugeben und von jeder Seite kurz karamelisieren.

Für das Parfait Eigelb und 2 EL Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes mindestens 5 Minuten dickcremig aufschlagen. Tonkabohne mit einer Muskatreibe hinein reiben, Cointreau zugeben. Eiweiß und restlichen Zucker steif schlagen. Sahne ebenfalls steif schlagen. Sahne und Eischnee vorsichtig unter den Eischaum heben.

In eine Schüssel füllen, zugedeckt über Nacht in das Gefrierfach stellen. 15 Minuten vor dem Servieren herausnehmen. Schüssel in heißes Wasser tauchen und stürzen. 1 Scheibe Ananas auf den Teller geben und einen dicken Würfel Tonkabohnenparfait in die Mitte setzen (den Rest wieder einfrieren). Über das Dessert etwas frisch gemahlenen Szechuanpfeffer streuen und mit frischer Minze dekorieren.

Artischocken mit Tomaten-Knoblauch-Basilikum-Dip

2 große Artischocken
1 Zitrone
Salz, 1 TL Zucker
2 EL Weißweinessig
200 g Cocktailtomaten
Saft von einer Limette
2 EL Olivenöl
1 EL Balsamicoessig
1 kleine Knoblauchzehe
Pfeffer aus der Mühle

Artischocken abspülen, die Stiele ganz dicht an den Stauden abtrennen. Das obere Drittel der Blattspitzen mit einer Küchenschere abschneiden. Diese Stellen mit etwas Zitronensaft beträufeln. Artischocken in einem Topf nebeneinander stellen, so viel Wasser angießen, dass sie zur Hälfte drin stehen.

Salz, Zucker, Essig und eine Zitronenscheibe zugeben. Zugedeckt zum Kochen bringen, dann bei mittlerer Hitze je nach Größe 30 bis 40 Minuten köcheln. Zwischendurch zum Probieren eines der äußeren Blätter abzupfen – sobald das ganz leicht geht, sind die Artischocken gar. Artischocken aus dem Topf nehmen, umgedreht abtropfen lassen.

Für den Dip Tomaten halbieren, den grünen Stielansatz heraus schneiden. Knoblauch schälen, hacken. Beides mit Limettensaft, Öl und Essig mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Essen jedes Blatt einzeln aus der Artischocke zupfen, das fleischige Ende in den Dip tauchen und durch die Zähne ziehen. Solange essen bis das Heu kommt, dies entfernen und dann den Boden genießen, der als die größte Delikatesse gilt.

Zwiebelsuppe mit Croutons

- Gemüsezwiebel
- Butter
- Knoblauch
- Wein
- Schinkenwürfel
- Creme fraiche
- Eigelb
- Basilikum
- Baguette

Für die Suppe eine große Gemüsezwiebel in dünne Streifen schneiden und mit Butter und Knoblauch in einem Topf andünsten.

Mit Brühe und Wein ablöschen und köcheln lassen. Währenddessen haben Sie Zeit für die Croutons. Dafür gekochte Schinken-Würfel mit Crème fraîche und Eigelben pürieren und frisches gehacktes Basilikum unterrühren.

Ein halbes Baguette in Scheiben schneiden, dick mit der Schinkenmasse bestreichen und im Backrohr kurz goldgelb rösten.

Die Suppe in kleine Terrinen verteilen und das geröstete Schinken-Baguette darauf legen.

Ein Zwiebel-Klassiker ist die französische Zwiebelsuppe mit Weißwein. Statt dem üblichen Käsetoast ist dieses Rezept aufgepeppt mit knusprigen Schinken-Kräuter-Croûtons.

Es eignet sich hervorragend als Vorspeise für ein festliches Menü, kann aber auch als Hauptgericht serviert werden.

Canard à l’orange

- 1 Ente (1.5kg)
- 2 Orangen
- 1/2 TL Salz
- 1/2 TL Currypulver
- 45 ml (3 EL) Butter
- 250 ml (1 Tasse) Orangensaft
- 30 ml (2 EL) Cointreau
- 15 ml (1 EL) Honig
- Petersilie oder Kresse
- Salz und Pfeffer

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

Eine Orange schälen und die Schale beseite stellen. Das Fruchtfleich in Scheiben schneiden. Mit dem Salz und dem Curry vermischen. Die Mischung in die Bauchhöhle der Ente platzieren, diese gut verschließen.

Die Entenschenkel und -flügel an den Körper anbringen und festbinden. 2 EL Butter zum Schmelzen bringen, die Ente in eine feuerfeste Form legen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen.

Die Ente in zwei Etappen braten, insgesamt 1 Stunde lang (je 20 Minuten pro 500 g): nach den ersten 20 Minuten die Ente mit einer Mischung aus Orangensaft, Honig und Cointreau begießen. Anschließend bei 180°C weiterbraten. Alle 10 Minuten mit der Flüssigkeit begießen.

Währenddessen die Orangenschale blanchieren, abtropfen lassen, beiseite stellen. Die zweite Orange schälen und in Scheiben schneiden.

Nach Ende der Garzeit die Ente aus der Bratpfanne herausnehmen, vom Garn befreien, mit Alufolie bedecken, auf einen warmen Servierteller legen und zurück in den ausgeschalteten, noch warmen Ofen stellen.

Die (in der Backofenform entstandene) Sauce entfetten. Wieder zum Kochen bringen. Einkochen, bis die Flüssigkeit reduziert ist. Salzen und pfeffern. Die restliche Butter, die Orangenschale und -scheiben hinzufügen und weiterkochen bis die Sauce eine schöne Konsistenz bekommt. Die Orangenscheiben entfernen, die Sauce durch ein Sieb passieren. Abschmecken und in eine warme Sauciere gießen.

Die Ente auf einem warmen Servierteller servieren, umgeben von Orangenscheiben und mit Petersilie oder Kresse garniert.

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